Tanzfest und Nähstübchen geplant, Einladung auch an Sängerknaben

Das Josefinische Erlustigungskomitee widersteht vehement Versuchen und Gerüchten des Vorstands der Wiener Sängerknaben, die Stimmung gegen die lustig-listige Festsetzung durch die Bürgerinitiativen am Augartenspitz zu drehen. So wurde die für jeden einsehbare künstlerische Inszenierung im Eingangsbereich als Gerümpel bezeichnet, das den Eingangsbereich verbarrikadiere. Dieses „Gerümpel“ wurde zuletzt diesen Sommer in Italien mit dem „Premio Mantegna“ ausgezeichnet.
In Wahrheit setzen sich die Bürgerinitiativen seit Jahren massiv für eine Öffnung des Augartenspitzes, auch zum übrigen Augarten hin, ein.

Es gibt einen, wenn auch durch die vom Verein der WSK veranlasste Räumung seiner Sandkiste beraubten Kinderspielplatz, der auch gerne genützt wird und ebenso wie die zahlreichen Feste eine familienfreundliche Atmosphäre schafft. Dass jetzt angeblich Mütter mit Kindern angepöbelt wurden geht tatsächlich auf das Konto eines Überwachungsteams, das nicht bekannt gibt, in wessen Auftrag es handelt – aber ganz offensichtlich der Einschüchterung und der Provokation dienen soll, von Agents Provocateurs.

Zuletzt konnte am Samstag einem breiteren Publikum auch wieder in einem festlichen lustig-listigen Prozessionszug durch die Innenstadt unter Beweis gestellt werden, dass der seit 2 Jahren bestehende Widerstand friedlich, kulturell und kultiviert und ein Markenzeichen urbanen Eingreifens der BürgerInnen ist.

Die Widerständigen werden Versuchen, sie zu räumen und zu kriminalisieren, lustig-listig widerstehen und beharren darauf, bei dem Prinzip der Erlustigung und der freundlichen friedlichen Festsetzung zu bleiben.
Familienfreundliche Veranstaltungen sind geplant, wie ein Nähstübchen der Augartenspitzln am Sonntag Nachmittag, und ein Tanzhaus am 3. Oktober, zu denen wir jeden, insbesondere natürlich auch die Sängerknaben mit ihren Familien, herzlich einladen.