Natur: Wertvoller Grünraum würde zerstört
Kultur: Das historische Gartendenkmal Augarten würde zerstört
Demokratie: Private Interessen eines Inverstors würden gegenüber öffentlichem Interesse bevorzugt

  • Der Wiener Bevölkerung wird öffentlicher Raum, Grünraum, weggenommen. Dass die Wiener das nicht wollen haben sie mit 13.000 Unterschriften wohl ausreichend dokumentiert.
  • Der ehemals öffentliche Raum kommt dem ohnedies bereits hoch subventionierten privaten Verein der Wiener Sängerknaben zugute, ohne dass nachvollziehbare Gründe für das geplante Konzerthausprojekt bestehen, denn
  • das Raumangebot für Proben und Aufführungen der Wiener Sängerknaben in Wien ist unverändert gegeben. Insbesondere gibt es in dem Palais Augarten, das von der Republik den Sängerknaben mietzinsfrei zur Verfügung gestellt wird, vier Proberäume und einen Aufführungssaal, weiters gibt es natürlich
  • Alternativstandorte für das Konzerthausprojekt, so ist an die Wiedererrichtung des nunmehr seit rund 10 Jahren bestehenden Wiener Schandmals „Sophiensäle“ in Wien-Landstraße zu denken.
  • Die Möglichkeit über den Augartenspitz in den Augarten zu gelangen ist wünschenswert und würde durch diesen Bau weiterhin behindert: der Augartenspitz ist eine wichtig Anbindungsstelle an die Stadt. Mit Bundes- und Landesmitteln wurde vor drei Jahren die U2 / Station Taborstraße errichtet.
  • Für das Areal von 1.744 m², das dem Staat gehört, mit U-Bahn-Anbindung, bezahlt der private Verein Wiener Sängerknaben pro Monat 0,48 Euro / m² an Miete.
  • Ein Wiener- und Österreichisches Kulturerbe, um welches uns jede andere Stadt der Welt beneidet, die barocke Garten- und Parkanlage Augarten, wird unwiederbringlich zerstört.