Augartenspitz: Barock-Ensemble bleibt erhalten, Konzerthallenplanung der Wiener Sängerknaben muss zurück an den Start

Eine Neuplanung bietet gleichzeitig DIE Chance, auch einen neuen, besser geeigneten Standort zu finden. Ideal ist das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahngelände ganz in der Nähe des Wiener-Sängerknaben-Palais.

Wie die ‚Wiener Zeitung’ berichtet, kommt der Abriss des Barock-Ensembles im Augarten ‚definitiv nicht mehr in Frage’, eine völlige Neuplanung des Projekts ist notwendig.
„Die Entscheidung das Gesindehaus stehen zu lassen, begrüßen wir natürlich sehr“, so Daniela Kraus, Obfrau des Vereins Freunde des Augartens. „Das Denkmalamt und die MA 19 haben offensichtlich fachlich korrekt in die richtige Richtung gewiesen – und Direktor Nettig hat klug und vorausschauend eingelenkt! Jetzt gilt es, keinen faulen Kompromiss zu schließen. Denn immerhin steht nicht nur das Gesindehaus, sondern der GESAMTE Augarten unter Denkmal- und Ensembleschutz. Was beinhaltet, dass er nicht durch überdimensionierte Projekte Schaden nehmen darf.“
Die Bürgerinitiativen schlagen vor, dass der Verein Wiener Sängerknaben seine Konzerthalle an einem alternativen Standort wie dem Nordwestbahnhof errichtet. Das Areal ist zu Fuß in zehn Minuten vom Palais der Sängerknaben erreichbar und bietet ideale Entfaltungsmöglichkeiten.

Auch das „Josefinische Erlustigungskomitee“ ist über diese Entwicklung hoch erfreut. Möchten Raja Schwahn-Reichmann und ihre ElevInnen doch noch weitere „gut gefaunte Feste“ am Augartenspitz feiern und den offenen Eingangscharakter samt Wiese, der zum Verweilen für Kind und Kegel einlädt, der Bevölkerung erhalten! Der Augartenspitz würde so „Allem Volk zur Erlustigung“ dienen und nicht allein einem privaten Verein vorbehalten sein.

Fotodownload: Eröffnung am Augartenspitz (Foto: Matthias Heckmann)

Rückfragehinweis:
www.erlustigung.org
Josefinisches Erlustigungskomitee
Mag. Raja Schwahn-Reichmann
Barocknotrufnummer: 0676/4953133

www.baustopp.at
Verein Freunde des Augartens
Mag. Eva Hottenroth
T: +43/699/19453841
Dr. Monika Roesler
info@baustopp.at