15.000 Protestunterschriften stoßen beim Bürgermeister auf Ignoranz

Häupl hat den WählerInnen zum Thema Augarten nichts zu sagen

Nachdem die Bürgerinitiativen in den letzten Jahren keinen Termin bei Bürgermeister Häupl bekommen haben, sind die gesammelten Unterschriften heute im Zuge des Mediengesprächs im Rathaus offiziell überreicht worden. Dabei wurde auf die schwer problematischen Vorgänge, die zur aktuellen Baugenehmigung für die Konzerthalle der Wiener Sängerknaben geführt haben, hingewiesen.

Besonders kritisiert wird das skandalöse Zustandekommen des Bescheids des Bundesdenkmalamts, wo bereits Korruption (Eingabe am 29. Juli, Download von baustopp.at) und schwere Verfahrensmängel, wie die Übergehung des Landeshauptmanns (Verdacht auf Amtsmissbrauch, Eingabe am 19. Juli, Download von baustopp.at), auf- und angezeigt wurden.

Die Frage an den Bürgermeister zielte auf eine Botschaft an die durch die UnterzeichnerInnen und die unterstützende Prominenz vertretenen WählerInnen. Dazu wollte sich Häupl nicht äußern. Damit wird die lange Reihe an Unzuständigkeitserklärungen weiter fortgesetzt. Bürgermeister Häupl hält es also auch im Hinblick auf die Wahl am 10. Oktober noch immer nicht für notwendig, sich der Problematik am Augartenspitz zu stellen.

Für Freitag 24.9. ruft das Josefinische Erlustigungskomitee zu einem „Pombösen Protestmarsch“ auf, der ab 16:00 vom Augartenspitz zum Palais Coburg, Sitz der Pühringer-Privatstiftung, und schließlich zum Rathaus führen wird.

Unterlagen: