Es ist so weit! Auf den Barockaden kommt ab 3. Oktober ins Kino! Das Langzeit-Dokumentarfilm-Projekt, das bereits 2008 damit startete, unseren Protest filmisch zu begleiten, ist ein Zeitdokument, das nicht nur von Menschen hierorts, sondern überall auf der Welt diskutiert werden und als Anregung für neue, kreative Formen des Widerstandes verstanden werden soll.

Das ist kein Film für Untertanen!“ sagt dazu der Schriftsteller und damalige Baumpate Robert Menasse


Premiere
: Dienstag, 30. September 2014 20:30, in Anwesenheit von Doris Kittler und Mitwirkenden
Ort: Stadtkino im Künstlerhaus

Kinostart: Freitag 3. Oktober 2014 19:00, mit anschließendem Podiumsgespräch
ab 3. Oktober im regulären Programm
Ort: Filmhaus Spittelberg

Dienstag 7. Oktober 2014 19:00, Sondervorführung mit anschließendem Podiumsgespräch

„Im sonst so gemütlichen Wien tobt eine heftige Kontroverse: Der öffentliche, barocke Park Augarten soll mit einer privaten Konzerthalle für die Wiener Sängerknaben verbaut werden. Den Bürgerinnen und Bürgern reichts und sie wehren sich: Mit irritierendem Humor und barocken Gelagen wird auf skandalöse Vorgänge rund um Machenschaften zwischen Politik, Bauwirtschaft und Männerbünden aufmerksam gemacht, die sich skrupellos über die Bedürfnisse der BürgerInnen hinwegsetzen und demokratische Prozesse, sowie Gesetze wenig elegant umschiffen.
Dieser Film ist eine Zeitreise auf die bizarre Bühne eines Wiener Grätzls, wo sich ungewöhnliche Figuren zwischen kreativem Aktionismus und dem knallharten Alltag eines Bürgerprotestes bewegen. Wir erleben eine Geschichte, die in der allgemeinen Aufbruchsstimmung des neuen Jahrtausends exemplarisch für viele Proteste auf der ganzen Welt steht.“ (Pressetext)