Die wahlwerbenden Parteien äußern sich doch recht divergent zum Augartenspitz, für alle SympathisantInnen hier die letzten Statements aus den 4 im Gemeinderat vertretenen Parteien zum direkten Vergleich, vielleicht als Entscheidungshilfe für den sonntäglichen Urnengang!

Michael Häupl (SPÖ) übt sich in beredtem Schweigen: „…“

Bezirksrat Hefelle (ÖVP) lieferte die letzte Meldung der ÖVP: „Augartenspitz-Zugang war nie Zugang zum Park selbst„.

Maria Vassilakou (Grüne) in ihrem Blog: Augarten: Der Kampf geht weiter (nach einem mißglückten Presse-Interview, auch in der Presse gab es noch eine Korrektur)

Wolfgang Seidl (FPÖ) erfreut uns immer wieder durch seine Aussendungen, deren letzte mit dem Titel: Augartenspitz-Proteste wegen Regens verschoben – Bäumstämme zu glitschig wir nicht vorenthalten wollen…

Hier sind die einzelnen Meldungen etwas ausführlicher zu lesen:

Maria Vassilakou (Grüne) in ihrem Blog: Augarten: Der Kampf geht weiter (nach einem mißglückten Presse-Interview, auch in der Presse gab es noch eine Korrektur):
Augartenspitz: Der Kampf geht weiter!
Ich möchte eines klarstellen: Für mich ist die Verbauung des Augartenspitzes durch die Konzerthalle der Sängerknaben alles andere als gegessen! Ja, es gibt eine aufrechte Baubewilligung, die aber unseres Erachtens und inzwischen auch nach Ansicht der Volksanwaltschaft mangelhaft zustande gekommen ist. Die AnrainerInnen-Initiativen wurden nicht gehört, die Stadt versagte in der Wahrnehmung ihrer Rolle, als Vermittler zwischen den Interessen des Bauherren und der betroffenen AnrainerInnen. Deshalb haben die Bürgerinitiativen die erteilten Bewilligungen angefochten, der Instanzenzug ist noch nicht abgeschlossen. Der Bürgermeister muss nun seiner Aufgabe nachkommen und das Behördenverfahren neu ins Rollen bringen.
BIS DAHIN IST EIN BAUSTOPP ZU VERHÄNGEN!
Und eines noch, damit es ja keine Missverständnisse gibt: Sollte es nach der Wahl zu Regierungsbildungsgesprächen zwischen den Grünen und der SPÖ kommen, werden wir Grüne mit Zähnen und Klauen um den Augartenspitz kämpfen!“

Die letzten Äußerungen von Bügermeister Häupl sind in unserem Artikel: Unterschriften an Häupl übergeben! nachzulesen…

Bezirksrat Hefelle (ÖVP) schreibt: „Das sei insofern eigenartig, als dieser Eingang nie einen Zugang zum eigentlichen Park geboten habe, sondern lediglich zum Filmarchiv. Die Spielplätze, die Hundezonen, die Strecken zum Laufen und Spazieren erreicht man über die anderen Zugänge, die dementsprechend das ganze Jahr über stets stärker frequentiert waren und sind. (…) Im übrigen auf einer Fläche, die seit Jahrzehnten als Baugrund gewidmet ist“, so der ÖVP-Bezirksrat abschließend
Anm. der Red.: Die Umwidmung erfolgte 2002, weiteres zur Widmung in unserer letzten Presseaussendung

Die letzte Meldung vom Obmann der FPÖ Leopoldstadt, Wolfgang Seidl der uns in unregelmäßigen Abständen mit Meldungen erfreut, die auf recht kreatives Verhalten schließen lassen (persönliche Bekanntschaft hat sich noch nicht ergeben) datiert mit 30.8.: „Die wackeren Demonstranten am Augartenspitz haben die für heute geplante Protestaktion wegen Dauerregens schweren Herzens verschieben müssen. „Die Stämme waren für das Erklimmen der Bäume zu glitschig, es wäre einfach zu gefährlich gewesen“, erklärt dazu die grüne Aktivistin und geprüfte Urton-Trommlerin Jacqueline-Gertrude Nachtschatten-Bauerndings. Gute Idee, meint dazu der Leopoldstädter FPÖ-Obmann Wolfgang Seidl
(Anm. der Red.: Damals war keine Veranstaltung am Augartenspitz geplant, Ursprung und Inhalt der Äußerung von FPÖ-Seidl bleiben unerklärlich)

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