„Zeit der Fetzen und der wilden Geister, der Perchtn und verschwiegenen Braumeister – heißes Gebräu aus tiefen alchemistischen Coburger Kellern als Stärkung für den Widerstand“

FaschingsWiderstandlMit Besuch aus dem deutschen Coburg wird die Traditition der Fetzenläufer am Augartenspitz fortgesetzt, ungeachtet der lästigen Bauwut, die aus dem Wiener Palais Coburg kommt. Kostüme für willige Gschnashaserln gibt es auch vor Ort.

Termin: Sa 16.1. ab 17:00
Ort: Augartenspitz

Und noch Gedanken aus Coburg dazu: „In dieser Zeit gibt es z.B. in Spanien zu Ehren von Antonius und Sebastian viele Feste, die mit wilden Monstern oder Stieren zusammenhängen (ähnlich auch eines wie in Pamplona), letztes Jahr sah ich ein Sebastianfest: Um die Statue (an einen Orangenbaum gefesselt) tanzten als wilde Bestien oder Stiere verkleidete schöne Frauen in ihrer Festtracht. Die Damen schienen die Bestien durch Tanz zu zähmen, bis sie walzerähnlich über den Platz mit ihnen in der Kirche verschwanden. Analog könnte man auch so einen Tanz machen: Die Ungeheuer der Stadt werden von den Damen des 2. Bezirks tanzenderweise in den Augarten gelockt und gezähmt.“

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