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Logo Aktion21 AustriaIm August hat Aktion21 – Pro Bürgerbetiligung 9 wahlwerbenden Parteien sieben Fragen zur Bürgerbeteiligung gestellt. Geantwortet haben (in dieser Reihenfolge, die detaillierten Antworten sind verlinkt): Stronach, FPÖ, Grüne, BZÖ, Piraten, SPÖ und KPÖ. Nicht geantwortet haben ÖVP und NEOS. Die Antworten sind im vollen Wortlaut auf diese Homepage gestellt worden. Die Antworten (mit Ausnahme der verspäteten der KPÖ) sind im Folgenden von Helmut Hofmann zusammengefasst…

Bürgerbeteiligung – die große Unbekannte?

Leider wurde nach längeren internen Diskussionen die Frage „Was verstehen Sie unter Bürgerbeteiligung?“ nicht gestellt. Dies deshalb, weil sie von politischen Parteien als beleidigend gesehen werden könnte. Zu Unrecht – fast alle Antworten beziehen sich auf die direkte oder plebiszitäre Demokratie, als gäbe es unser Modell der partizipativen Demokratie nicht. Es wird offenbar von den meisten – ungewollt oder absichtlich – immer noch nicht verstanden.

Die Fragen und Antworten…

Sehr geehrte Kandidatin zur Nationalratsabgeordneten der Republik Österreich!
Sehr geehrter Kandidat zum Nationalratsabgeordneten der Republik Österreich!

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Gesetz mitbeschlossen, in dem für bestimmte Vorhaben ganz klar gewisse Voraussetzungen gefordert werden.
Stellen Sie sich vor, eine Behörde setzt sich darüber hinweg; bewusst und offenbar – von wem auch immer – beeinflusst.
Stellen Sie sich vor, die Staatsanwaltschaft findet dabei keinen Anfangsverdacht, der eine Untersuchung rechtfertigen würde.
Stellen Sie sich vor, ein Landeshauptmann sieht dabei keinen Anlass einzugreifen, obwohl er das Recht dazu hätte.

Können Sie sich vorstellen, wozu Sie solche Gesetze mitbeschließen? Zucken Sie, die von der Bevölkerung auch zur Kontrolle der Beachtung solcher Gesetze gewählten Vertreterinnen und Vertreter, gleichgültig mit den Schultern, wenn Sie von solchen Vorgängen Kenntnis erlangen?

Es geht um eine Muth-Probe, um Ihre Muth-Probe. Denn es ist für Sie sicher nicht einfach, sich zwischen Ihrem Wahlvolk einerseits und denen, die Sie in ihre Liste an wählbarer Stelle aufgenommen haben, zu entscheiden. restlichen Brief lesen…

Film über die letzte Pflanzaktion am Augartenspitz! Sehr schön, Dank an Peter Krobath von stadtfruchtwien!

Radio orangeDie Mehrzweckhalle am Wiener “Augartenspitz” wurde Anfang Dezember eröffnet und BIs und AnraierInnen hören nicht auf weiter Widerstand zu leisten. Ihnen geht es nicht nur um diesen Sängerknabenbau sonderen um weitere drohende Verbauungen im denkmalgeschützten Erholungsgebiet.

Ein Beitrag von Andreas Pruner und Jutta Matysek Jutta.Matysek (at) gmx.at

Termin: Do 3.1. 13:00
Ort: Radio Orange, zum Nachhören auf CBA

In den Nachrichten ganz org vom 18. Dezember 2012 auf wientv.org ging es diesmal u.a. um die Eröffnung der Sängerknaben-Konzerthalle und den “Muth-Kongress” eine Woche drauf am selben Ort…

Erfreuliche Nachrichten vor Weihnachten: Die Presse hat den Widerstand am Augartenspitz ausgezeichnet! Wir gratulieren uns!

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GOLD: Augarten. Die “Freunde des Augartens” geben nicht auf, protestieren weiter – obwohl der Konzertsaal der Sängerknaben längst in Betrieb ist. Titelseite der Ausgabe…

Der Bildgeschichte 1.Teil…

Das Verkehrskonzept, dass das Büro Knoflacher oder auch der Bezirksvorsteher Kubik erarbeitet haben, hat seine erste Bewährungsprobe erlebt: Wie zu erwarten kam es zu einem hübschen Durcheinander und zur Blockade von Geh- und Radwegen…

Der Präsident machte vor, wie’s geht: Auf den Gehsteig mit dem Auto! Wohin sonst?
Foto: M.Heckmann

den gesamten Bildbericht lesen…

Kann man sich Schneid kaufen?

“Der Mut ist wie ein Regenschirm, immer wenn man ihn braucht fehlt er.” (Fernandel als Don Camillo)

 Was bedeutet Mut für uns? Was sind unsere individuellen und kollektiven Ängste? Wo ist in Wien Mut zu finden und wie wird er gelebt, wo fehlt die Schneid!? Was stärkt, was tröstet uns? Wann wird Courage lebensgefährlich? Leben wir in einer feigen Zeit? Wie kann man den Mut behalten? Der „Kongress über Mut“ findet an einem Ort statt, der Schauplatz von Debatten und Auseinandersetzungen war und ist.

Transparent, Foto: Martin JuenKann man auf der Seite zum Kongress über Mut lesen. Mit einem Mut suggerierenden Namen und einem Kongress versuchen die Errichter der Konzerthalle jetzt, sich selbst Mut einzuflößen oder ihre Feigheit schön zu reden, mit der jahrelang der Konfrontation mit den BürgerInnen und überhaupt jeglicher Diskussion über das Projekt peinlichst aus dem Weg gegangen wurde.

Ausserhalb dieser Veranstaltung passieren jedenfalls weiter mutige Aktionen: So wurde ins schwindelnder Höhe am Flakturm von Unbekannten wieder ein Transparent angebracht. Der Aktionsradius Wien hat offen deklariert, warum sie am Kongress nicht teilnehmen können. Und einer unserer mutigen Experten hat eine lesenswerte Grußbotschaft an die ProFest-Gemeinde von letzten Sonntag verfasst.

Foto: ©  Martin Juen

Grußbotschaft von Helmut Hofmann von Aktion21 – Pro Bürgerbeteiligung an die Festgäste des ProFest am 9.Dezember 2012:

Liebe Festgäste!

Leider ist heute meine Stimme verhindert, sich zum Festtag persönlich zu erheben und alle Menschen, die an Recht und Redlichkeit glauben, akustisch zu umarmen. Es ist die Stimme eines einfachen Bürgers, der sich zwar mit keiner Kette an hohlen Titeln behängt, der sich aber dennoch ein einigermaßen kompetentes Urteil anmaßt zu dem kleinen Probenräumchen, aus dem im Nu eine Mehrzweckhalle erwuchs, die zunächst als Konzertkristall angepriesen wurde und die schließlich zu einem MuTh mutierte.

die gesamte Botschaft von Dr. Hofmann lesen…

Folgendes Statement wurde vom Aktionsradius Wien per Mail versendet und wird hier unverändert wiedergegeben:

Aktionsradius WienMut – als man ihn brauchte, fehlte er.
Warum der Aktionsradius nicht teilnimmt am Kongress über Mut.

Der Mut ist wie ein Regenschirm, immer wenn man ihn braucht, fehlt er.
Dank kreativer PR-Partnerinnen schwebt dieses schöne Motto über dem Eröffnungsspektakel der Sängerknabenkonzerthalle im Wiener Augarten.

Aus der Perspektive der WSK (Wiener Sängerknaben) ist es klug bis raffiniert, ehemalige Kritikerinnen und Kritiker zu „umarmen“, das Eröffnungsspektakel mit Beiträgen zeitgenössischer – auch engagierter – KünstlerInnen zu dekorieren und durch die Wahl des Themas (MUT) ein Mitschwingen der WSK mit den aktuellen gesellschaftlichen Aufbrüchen zu suggerieren. …gesamten Text lesen…

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