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Bürger vom Augartenspitz:

Ein schöner Beitrag von Peter A. Krobath auf StadfruchtWien, danke!

Ursprünglich veröffentlicht auf :

Das Protestcamp gegen die Verbauung und Privatisierung des Augartens fiel einem Brandanschlag zum Opfer, mutmaßen AktivistenDSC_0345

Als im Frühjahr 2010 die Besetzer_innen des Augartenspitzes mit Motorsägen von den Bäumen geholt wurden, ging der Protest gegen die geplante Konzerthalle der Wiener Sängerknaben an zwei Orten weiter.

Zum einen im Hof des benachbarten Filmarchivs, durch Anlegen eines „Bürgergartens“: „Wenn sie schon die Menschen brutal vertreiben, dann versuchen wir eben mit Pflanzen den Platz zu besetzen“, erzählt Renate Ablinger dazu im Stadtfrucht-Artikel über Alte Sorten.

Zum anderen durch ein Widerstandscamp auf der Dammwiese zwischen Filmarchiv und Oberer Augartenstraße, einem lebendigen Dauerprovisorium mit Zelt, Hütte, Gartenlaube und Blumenbeeten, zwischenzeitlich auch mit Hasenstall.

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Auch als die von der Pühringer Privatstiftung finanzierte und von der Baufirma Pühringer erbaute Konzerthalle stand (auf einem Grund des Augartens, der von Bundesdenkmalbeamten umgewidmet wurde, die dem Bauherrn Peter Pühringer angeblich „verbunden“ waren), blieben die „Freunde des Augartens“ und das…

Original ansehen noch 335 Wörter

Foto (c) Martin JuenGestern, am 12.05. um 6.40 Uhr, wurde das Widerstandszelt am Augartenspitz Ziel eines Brandanschlags. Menschen sind glücklicherweise nicht verletzt worden, von den Aktivistinnen und Aktivisten war in der Nacht niemand im Zelt. Die letzten hatten das Zelt am Sonntag, 11.Mai, um 20.30 verlassen und mit Vorhängeschlössern abgesperrt. Um 6.35 war noch kein Rauch oder Brandgeruch wahrzunehmen. Foto (c) Martin JuenUm 6.40 gab es kohlschwarzen Rauch und um 6.45 hohe Flammen. Nach dem Dauerregen am Sonntag war alles völlig durchnässt. Ein regendurchweichtes Zelt steht nicht ohne Grund innerhalb weniger Minuten in Vollbrand. Die Freunde des Augartens gehen inzwischen davon aus, dass Brandbeschleuniger verwendet wurden. So wurde es auch vom Polizeihundeführer der Spurensicherung bestätigt, die Polizei erstattete Anzeige wegen Brandstiftung “gegen Unbekannt”.

Schon vor dem Brand haben die Freunde des Augartens zu einem Augarten-Schutz- und Putztag eingeladen, den sie auch unter den jetzt erschwerten Bedingungen durchführen: “Wir werden uns nicht vom Schutz des Augartens abbringen lassen.”

Termin: Sonntag 18.5. Treffpunkt 15:00
Ort: Haupttor des Augartens, Obere Augartenstraße

Link zur Original-OTS der Freunde des Augartens

 

Logo Aktion21 AustriaIm August hat Aktion21 – Pro Bürgerbetiligung 9 wahlwerbenden Parteien sieben Fragen zur Bürgerbeteiligung gestellt. Geantwortet haben (in dieser Reihenfolge, die detaillierten Antworten sind verlinkt): Stronach, FPÖ, Grüne, BZÖ, Piraten, SPÖ und KPÖ. Nicht geantwortet haben ÖVP und NEOS. Die Antworten sind im vollen Wortlaut auf diese Homepage gestellt worden. Die Antworten (mit Ausnahme der verspäteten der KPÖ) sind im Folgenden von Helmut Hofmann zusammengefasst…

Bürgerbeteiligung – die große Unbekannte?

Leider wurde nach längeren internen Diskussionen die Frage „Was verstehen Sie unter Bürgerbeteiligung?“ nicht gestellt. Dies deshalb, weil sie von politischen Parteien als beleidigend gesehen werden könnte. Zu Unrecht – fast alle Antworten beziehen sich auf die direkte oder plebiszitäre Demokratie, als gäbe es unser Modell der partizipativen Demokratie nicht. Es wird offenbar von den meisten – ungewollt oder absichtlich – immer noch nicht verstanden.

Die Fragen und Antworten…

Sehr geehrte Kandidatin zur Nationalratsabgeordneten der Republik Österreich!
Sehr geehrter Kandidat zum Nationalratsabgeordneten der Republik Österreich!

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Gesetz mitbeschlossen, in dem für bestimmte Vorhaben ganz klar gewisse Voraussetzungen gefordert werden.
Stellen Sie sich vor, eine Behörde setzt sich darüber hinweg; bewusst und offenbar – von wem auch immer – beeinflusst.
Stellen Sie sich vor, die Staatsanwaltschaft findet dabei keinen Anfangsverdacht, der eine Untersuchung rechtfertigen würde.
Stellen Sie sich vor, ein Landeshauptmann sieht dabei keinen Anlass einzugreifen, obwohl er das Recht dazu hätte.

Können Sie sich vorstellen, wozu Sie solche Gesetze mitbeschließen? Zucken Sie, die von der Bevölkerung auch zur Kontrolle der Beachtung solcher Gesetze gewählten Vertreterinnen und Vertreter, gleichgültig mit den Schultern, wenn Sie von solchen Vorgängen Kenntnis erlangen?

Es geht um eine Muth-Probe, um Ihre Muth-Probe. Denn es ist für Sie sicher nicht einfach, sich zwischen Ihrem Wahlvolk einerseits und denen, die Sie in ihre Liste an wählbarer Stelle aufgenommen haben, zu entscheiden. restlichen Brief lesen…

Film über die letzte Pflanzaktion am Augartenspitz! Sehr schön, Dank an Peter Krobath von stadtfruchtwien!

Radio orangeDie Mehrzweckhalle am Wiener “Augartenspitz” wurde Anfang Dezember eröffnet und BIs und AnraierInnen hören nicht auf weiter Widerstand zu leisten. Ihnen geht es nicht nur um diesen Sängerknabenbau sonderen um weitere drohende Verbauungen im denkmalgeschützten Erholungsgebiet.

Ein Beitrag von Andreas Pruner und Jutta Matysek Jutta.Matysek (at) gmx.at

Termin: Do 3.1. 13:00
Ort: Radio Orange, zum Nachhören auf CBA

In den Nachrichten ganz org vom 18. Dezember 2012 auf wientv.org ging es diesmal u.a. um die Eröffnung der Sängerknaben-Konzerthalle und den “Muth-Kongress” eine Woche drauf am selben Ort…

Erfreuliche Nachrichten vor Weihnachten: Die Presse hat den Widerstand am Augartenspitz ausgezeichnet! Wir gratulieren uns!

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GOLD: Augarten. Die “Freunde des Augartens” geben nicht auf, protestieren weiter – obwohl der Konzertsaal der Sängerknaben längst in Betrieb ist. Titelseite der Ausgabe…

Der Bildgeschichte 1.Teil…

Das Verkehrskonzept, dass das Büro Knoflacher oder auch der Bezirksvorsteher Kubik erarbeitet haben, hat seine erste Bewährungsprobe erlebt: Wie zu erwarten kam es zu einem hübschen Durcheinander und zur Blockade von Geh- und Radwegen…

Der Präsident machte vor, wie’s geht: Auf den Gehsteig mit dem Auto! Wohin sonst?
Foto: M.Heckmann

den gesamten Bildbericht lesen…

Kann man sich Schneid kaufen?

“Der Mut ist wie ein Regenschirm, immer wenn man ihn braucht fehlt er.” (Fernandel als Don Camillo)

 Was bedeutet Mut für uns? Was sind unsere individuellen und kollektiven Ängste? Wo ist in Wien Mut zu finden und wie wird er gelebt, wo fehlt die Schneid!? Was stärkt, was tröstet uns? Wann wird Courage lebensgefährlich? Leben wir in einer feigen Zeit? Wie kann man den Mut behalten? Der „Kongress über Mut“ findet an einem Ort statt, der Schauplatz von Debatten und Auseinandersetzungen war und ist.

Transparent, Foto: Martin JuenKann man auf der Seite zum Kongress über Mut lesen. Mit einem Mut suggerierenden Namen und einem Kongress versuchen die Errichter der Konzerthalle jetzt, sich selbst Mut einzuflößen oder ihre Feigheit schön zu reden, mit der jahrelang der Konfrontation mit den BürgerInnen und überhaupt jeglicher Diskussion über das Projekt peinlichst aus dem Weg gegangen wurde.

Ausserhalb dieser Veranstaltung passieren jedenfalls weiter mutige Aktionen: So wurde ins schwindelnder Höhe am Flakturm von Unbekannten wieder ein Transparent angebracht. Der Aktionsradius Wien hat offen deklariert, warum sie am Kongress nicht teilnehmen können. Und einer unserer mutigen Experten hat eine lesenswerte Grußbotschaft an die ProFest-Gemeinde von letzten Sonntag verfasst.

Foto: ©  Martin Juen

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