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Ein Zusammenschluss von Initiativen für die Erhaltung von Wiener Kulturerbe ruft zur Demonstration auf!

Der rasant fortlaufenden Zerstörung historischer Bauten in Wien und den Ortskernen der Bezirke sowie der Zerstörung von Kulturlandschaften, sowohl in den Weinbergen als auch in historischen (Garten-)Anlagen wie beispielsweise im denkmalgeschützten Augarten oder am Steinhof, muss Einhalt geboten werden!

Bitte um zahlreiches Erscheinen! Setzt mit uns ein weiteres Zeichen gegen die Zerstörung von Kulturgut und den Verlust historischer Bauwerke!

Demonstration
“Kulturerbe Wien – Für die Erhaltung, stoppt die Zerstörung!”

Termin: Donnerstag, 25. September 2014, Treffpunkt 18 Uhr
Ort: Treffpunkt vor dem Wiener Eislaufverein, Lothringer Straße 22, 1030 Wien ­(zwischen Hotel Intercontinental und Konzerthaus) Geplante Wegstrecke…

7909_FahrendesTh_folge2popDas fahrende Au-Theater des sirene Operntheaters mit Nationalpark Donau-Auen wird im Augartenspitz seine Wien-Premiere mit einem musikalischen Aumärchen haben. Gestaltet wurde das Theater von Raja Schwahn-Reichmann, an der Ausstattung des Stücks wirkte Roman Spiess mit!

Raja Schwahn-Reichmann schreibt: “Präsentation auf der Sommerkinowiese – danach Fest!! – denn wir BürgerInnen haben damals die Au vor Rodung gerettet – wurde Nationalpark und jetzt das Augartenspitzl – wurde Bürgergarten! …es wird also gejauchzt und gejausnet, musiziert und gejamt…!

Termin: Dienstag, 17. Juni 2014, Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30
Ort: Im Augartenspitz, Sommerkino-Wiese

Details zum Stück

Vollständige Wiedergabe des Textes, erstveröffentlicht auf www.aktion21.at

Wenn es brennt, ist die erste Frage: war es Brandstiftung? Die zweite ist: war es ein verschuldeter Unfall? Höhere Gewalt wird ja nur bei Blitzeinschlägen akzeptiert. Wie also steht es um den Brand des Kundgebungs-Witterungsschutz-Zelts beim Augarten?

Die schlechte Nachricht: der Blitz war es nicht, trotz mehrtägiger, teils gewittriger Regenschauer. Auch sonst gibt es kein Zeichen von höherer Gewalt, höchstens von niederer. Dafür einige Kommentare, die schon fast wieder als Indizien gelten könnten. Ganzen Beitrag lesen…

Antwortschreiben MA 26Wie traurig es bei uns um Bürgerbeteiligung steht, wurde bei der Behandlung der Petition zum vollständigen Schutz des historischen Kultur- und Erholungsparks Augarten wieder einmal unter Beweis gestellt:

Nachdem mit großer Mühe die Hürden zur Einbringung der Petition und zur Erlangung der nötigen Unterschriften genommen wurden, fand es der zuständige Ausschuss nicht der Mühe wert, über die Petition zu verhandeln, wie im hier zu lesenden Antwortschreiben der MA 26 (pdf) abgehandelt wird.

Die Frage stellt sich natürlich, warum so ein Instrument eingeführt wird, wenn es dann nicht in einer Weise genutzt wird, die eine wirkliche Bürgerbeteiligung auch zulässt…

Die Freunde des Augartens laden ein:

Wir bitten Sie hinzukommen, mitzuhelfen und diese Einladung weiterzuverbreiten:

Gerade in der schönen Jahreszeit ist unser Augarten ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel für Menschen jeder Altersgruppe. Dieser „Run“ bleibt nicht ohne Auswirkungen: Achtlos weggeworfener Müll, zertrampelte Blumen und abgebrochene Äste sind leider oft das Ergebnis.

Wir setzen uns seit 15 Jahren für den Schutz des historischen Parks ein. Dieses Problem ist uns – neben dem Kampf gegen Verbauung & Privatisierung – auch ein großes Anliegen.

Wir laden alle ein, gemeinsam den Augarten von Müll zu befreien! Ziel dieser Aktion ist es, die TeilnehmerInnen und AugartenbesucherInnen auf die Probleme des Augartens aufmerksam zu machen und das Müllproblem gleich gemeinsam anzupacken. Handschuhe mitzubringen wird empfohlen.

Termin: Sonntag 18.5. Treffpunkt 15:00
Ort: Haupttor des Augartens, Obere Augartenstraße 1a

Bürger vom Augartenspitz:

Ein schöner Beitrag von Peter A. Krobath auf StadfruchtWien, danke!

Ursprünglich veröffentlicht auf :

Das Protestcamp gegen die Verbauung und Privatisierung des Augartens fiel einem Brandanschlag zum Opfer, mutmaßen AktivistenDSC_0345

Als im Frühjahr 2010 die Besetzer_innen des Augartenspitzes mit Motorsägen von den Bäumen geholt wurden, ging der Protest gegen die geplante Konzerthalle der Wiener Sängerknaben an zwei Orten weiter.

Zum einen im Hof des benachbarten Filmarchivs, durch Anlegen eines „Bürgergartens“: „Wenn sie schon die Menschen brutal vertreiben, dann versuchen wir eben mit Pflanzen den Platz zu besetzen“, erzählt Renate Ablinger dazu im Stadtfrucht-Artikel über Alte Sorten.

Zum anderen durch ein Widerstandscamp auf der Dammwiese zwischen Filmarchiv und Oberer Augartenstraße, einem lebendigen Dauerprovisorium mit Zelt, Hütte, Gartenlaube und Blumenbeeten, zwischenzeitlich auch mit Hasenstall.

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Auch als die von der Pühringer Privatstiftung finanzierte und von der Baufirma Pühringer erbaute Konzerthalle stand (auf einem Grund des Augartens, der von Bundesdenkmalbeamten umgewidmet wurde, die dem Bauherrn Peter Pühringer angeblich „verbunden“ waren), blieben die „Freunde des Augartens“ und das…

Original ansehen noch 335 Wörter

Foto (c) Martin JuenGestern, am 12.05. um 6.40 Uhr, wurde das Widerstandszelt am Augartenspitz Ziel eines Brandanschlags. Menschen sind glücklicherweise nicht verletzt worden, von den Aktivistinnen und Aktivisten war in der Nacht niemand im Zelt. Die letzten hatten das Zelt am Sonntag, 11.Mai, um 20.30 verlassen und mit Vorhängeschlössern abgesperrt. Um 6.35 war noch kein Rauch oder Brandgeruch wahrzunehmen. Foto (c) Martin JuenUm 6.40 gab es kohlschwarzen Rauch und um 6.45 hohe Flammen. Nach dem Dauerregen am Sonntag war alles völlig durchnässt. Ein regendurchweichtes Zelt steht nicht ohne Grund innerhalb weniger Minuten in Vollbrand. Die Freunde des Augartens gehen inzwischen davon aus, dass Brandbeschleuniger verwendet wurden. So wurde es auch vom Polizeihundeführer der Spurensicherung bestätigt, die Polizei erstattete Anzeige wegen Brandstiftung “gegen Unbekannt”.

Schon vor dem Brand haben die Freunde des Augartens zu einem Augarten-Schutz- und Putztag eingeladen, den sie auch unter den jetzt erschwerten Bedingungen durchführen: “Wir werden uns nicht vom Schutz des Augartens abbringen lassen.”

Termin: Sonntag 18.5. Treffpunkt 15:00
Ort: Haupttor des Augartens, Obere Augartenstraße

Link zur Original-OTS der Freunde des Augartens

 

Die in Papierform eingebrachten Unterschriften wurden ausgezählt und die Petition auf der Petitionsplattform auf “ausgezählt” gesetzt. Weitere Unterschriften können daher elektronisch nicht mehr eingebracht werden.
Eventuell noch vorhandene Papierlisten bitte jetzt an den Verein Freunde des Augartens, Lampigasse 17/13, 1020 Wien schicken!

 

 

Petition auf wien.at unterzeichnen

Die Petition zum Vollständigen Schutz des historischen Kultur- und Erholungsparks Augarten kann man jetzt auch auf wien.at online unterzeichnen! Unterzeichnen kann jeder und jede ab 16 Jahren und mit Hauptwohnsitz Wien, mittels Handy-SignaturHandy-Signatur (empfohlen! Kostenlos und vielseitig nutzbar!) oder Bürgerkarte!

Vollständiger Wortlaut der Petition und weitere Informationen auf unserer Petitionsseite, wichtiger Hinweis: Es ist uns (Freunde des Augartens und Josefinisches Erlustigungskomitee) sehr wohl bekannt und bewußt, dass der Augarten Bundeseigentum ist! Darum haben wir schon vor Jahren eine Petition an den Nationalrat und den Landeshauptmann und Bürgermeister Häupl gerichtet. bisher ergebnislos… Ausführlicher ist das auch in diesem Brief an den Petitionsausschuss dargestellt.

Nach mehrfachem Urgieren und nachdem die zur Behandlung nötigen 500 Stimmen längst erreicht und übergeben wurden, wurde nach knapp einem knappen Viertel Jahr, oder genau 84 Tagen, die Petition für die online-Unterzeichnung freigegeben…

Foto: Gerhard Krause, BZZur am 14. November 2013 gestarteten “Petition zum vollständigen Schutz des historischen Kultur- und Erholungsparks Augarten” wurden am 31. Jänner die 700 gesammelten Unterschriften und ein Brief an den Petitionsausschuss von den Freunden des Augartens im Wiener Rathaus an den Petitionsausschuss persönlich übergeben.

Die erforderlichen 500 Unterschriften wurden also in kurzer Zeit gesammelt, obwohl es den UnterstützerInnen nicht leicht gemacht wurde: Trotz mehrfacher Urgenz wurde die Petition nicht auf die Onlineplattform gestellt. “Um allfällige frustrierte Aufwende” zu vermeiden, wie es im schönen Amtsdeutsch heißt, wurde monatelang die Zuständigkeit geprüft. weiterlesen…

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